Websites OnlineVerkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hellbraun 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1

HoaQCtcfOJ
Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1

Ecco - Damenschuhe - Modell NOYCE - Sibiria II HM. Winterstiefel für Damen von Ecco in hell-braun online kaufen. Große Auswahl und sofort lieferbar!

  • Hersteller: Ecco
  • Hersteller Art-Nr.: 83460350411
  • Modellname: NOYCE - Sibiria II HM
  • Machart: Damenstiefel - Winterstiefel
  • Farbe: hell-braun + dunkel schattiert + dunkelbraun (birch / coffee)
  •    
  • Obermaterial: Echtleder - Nubuck (HydroMax - Wasserabweisend)
  • Innenfutter: Warmfutter kuschlig weich und warm gefüttert
  • Innensohle: Textil Fußbett
  • Wechselfußbett: Ja - herausnehmbare Innensohle
  • Laufsohle: Receptor Profil Gummisohle
  • Verschluss: 6fach Schnürung
  • Absatzart: flach - kein Absatz
  • Schafthöhe: Wadenhoch ca. 30cm
  • Schuhform: rund
  •    
  • Größenhinweis: fällt normal aus
  • Weitenangabe: G - normal Weite
Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1 Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1 Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1 Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1 Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1 Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1 Websites Online-Verkauf Verkauf Neuer Ecco NOYCE Winterstiefel für Damen in hell-braun - 83460350411 Günstig Kaufen Beliebt Extrem Günstig Online Freies Verschiffen Schnelle Lieferung QKrye4Q1
Gehe zur Startseite von Wissenschaft persönlich
W

Wissenschaft persönlich

von MichaelBaumann Veröffentlicht am
Der Astronom Willy Benz leitet als erster Schweizer eine Weltraummission. Ende 2018 wird der Satellit Cheops in die Erdumlaufbahn geschossen. Von dort soll er ferne Planeten ausmessen – und helfen, nach Leben im All zu suchen.

Mit Willy Benz sprach Beat Glogger.

Herr Benz, Sie begeben sich ab nächstem Jahr auf die Suche nach erdähnlichen Planeten. Warum?

Willy Benz : Weil die Frage, ob wir im Universum alleine sind, eine der wichtigsten Fragen ist, die die Menschheit sich stellen kann.

Warum ist das wichtig für uns?

Wissen ist wichtig. Erst die Neugier hat die Menschheit aus den Höhlen gebracht. Einer baut das erste Rad, ein anderer macht es nach. Es gibt immer jemanden, der sich fragt, wie etwas funktioniert. Irgendwann hat man verstanden, dass die Erde eine Kugel ist, die um die Sonne kreist, und dass es noch andere Planeten gibt. Da muss die Frage aufkommen, ob andere Planeten ebenfalls belebt sind. Ob wir alleine sind, ist eine fundamentale Frage.

Sie glauben, dass es irgendwo noch Leben gibt?

Davon bin ich überzeugt.

Wie können Sie sich da so sicher sein?

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Ausserhalb unseres Sonnensystems sind über 4000 Planeten vermessen worden. Auf einigen davon herrschen sehr wahrscheinlich Bedingungen, die Leben, wie wir es kennen, ermöglichen.

Wie viele solcher Planeten gibt es insgesamt?

Wir kennen erst die allernächsten. Angenommen, unsere Galaxie entspräche der Distanz Bern– Winterthur, dann haben wir bisher erst im Umkreis von 400 Metern um Winterthur gesucht – und schon da erdähnliche Planeten gefunden. In unserer Galaxie gibt es 100 Milliarden Sterne. Und um uns herum sind noch einmal 100 Milliarden andere Galaxien. Das sind doch unglaubliche Dimensionen. Warum sollte nur auf der Erde Leben entstanden sein?

Vielleicht weil es ein aussergewöhnlicher Zufall war. Andere sagen, weil ein göttlicher Wille dahintersteckt.

Das ist auch eine Möglichkeit.

Was ist für Sie plausibler? Zufall oder Gott?

Ich bin Wissenschaftler. Die Frage nach dem Ursprung des Lebens hat mit Gott nichts zu tun.

Sie sind aber kein Atheist.

Nein, ich bin katholisch erzogen. Aber man muss trennen zwischen Wissenschaft und Religion. Man kann mit Wissenschaft nicht die Existenz Gottes beweisen, und man kann mit Religion nicht den Ursprung des Lebens erklären. Wissenschaft fragt, wie die Natur funktioniert, Religion fragt, warum es sie gibt.

Nach oben

von Balou » So 12. Sep 2010, 09:55

Hallo Jennie, mein Balou ist nun 5 Jahre alt, bis vor einem Jahr habe ich immer gesagt, dass er nicht kastriert wird. Doch er hat auch ständig getropft, bei ihm war manchmal etwas Blut dabei, und die Tropfen waren überall. Seit Juni ist er nun kastriert und hat keine Probleme mehr mit der Prostata. Er schaut läufige Hündinnen nicht einmal mehr an, obwohl er bereits gedeckt hat. Er ist seit der Kastration etwas ruhiger geworden, hat aber seinen Charakter trotzdem behalten. Bei Rüden kommt es oft vor, dass sie Probleme mit der Prostata bekommen, bei den einen mit Blut, bei den anderen nicht. Für mich war aber klar, dass ich meinen Hund kastrieren lasse, wenn er längere Zeit damit Praobleme hat. Medikamente wollte ich ihm nicht geben, denn ein solches Prostata-Problem wird immer wieder auftauchen. Wenn dein Rüde kein Deckrüde ist, würde ich mir das mit der Kastration überlegen. Wie oben geschrieben hatte ich auch nie an eine Kastration gedacht, und es fiel mir auch nicht ganz einfach ihn kastrieren zu lassen, doch nun bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Natürlich kann man nie genau sagen, wie sich ein Hund durch die Kastration verändert, bei Balou ist es so geworden wie erhofft. Aber du musst entscheiden, was du für deinen Hund möchtest. Das Prostata-Problem wäre er nach einer Kastration jedenfalls los. Gruß Tobias
Nach oben

von Bubu09 » So 12. Sep 2010, 10:04

Ich bin auch nicht prinzipiell gegen Kastration. Ich finde es dann auch besser ihn lieber kastrieren zu lassen, als ihm auf Dauer Medikamente/Hormone zu geben. Das Problem ist, dass er gerade erst ein Jahr alt ist und es zu früh für eine Kastration ist (finde ich jedenfalls). Und eigentlich sollte er eventuell (wenn er zuchttauglich ist) die Hündin unserer Hundefriseurin decken. Aber das wäre nicht so schlimm, wenn dies nun wegfallen würde. Für mich ist es wichtig, dass es Bubu gut geht und da möchte ich meine Wünsche hinten anstellen. Auf jeden Fall werden wir lieber einmal öfter zum TA gehen, damit wir das im Auge behalten. Vielen Dank für an Euch beide für Eure schnellen antworten. LG Jennie
Nach oben

von Andrea » So 12. Sep 2010, 16:19

Andrea
Hallo Jennie, ich bin nicht für eine Kastration.Nicht mit dieser Diagnose. Ich hatte einen Rüden,der auch Blut tröpfelte.Es war eine Prostataentzündung.Ich hatte 3 Möglichkeiten aufgezeigt bekommen 1)Tabletten 2)chem.Kastration 3)Kastration Ich habe es mit Tabletten gemacht.Die Behandlung schlug an und das Blut sowie die Entzündung waren weg.Dieser Rüde hat nie wieder so etwas gehabt. Ich weiß ja nicht... dauerhafte Gabe von Medikamenten? Hat das der TA gesagt? Gute Besserung für
Nach oben

von kenzo » So 12. Sep 2010, 17:04

SY-Margna
Segel- und Reiseblog
Springe zum Inhalt

November 3, 2015 12:17 pm von: admin

Teile diesen Artikel

Traditionelle frühe Tagwache und Abarbeiten der Checkliste „Auslaufen“. Alles läuft wie am Schnürchen, wenn da nur nicht die Gedanken ans Verlassen dieser bekannten oder, sagen wir besser, ans Herz gewachsenen Umgebung wäre. Und es ist ja nicht nur die Umgebung – es sind die Bekannten und Freunde: Francis, Jean-Pierre, Nico, Attilio und auch die Leute im Fischerdorf, beim Bäcker und im Kleinladen, wo ich immer Wasser holte. Es war die Besitzerin selber, die mich darauf aufmerksam machte, dass wenn ich gleich 20 Liter in zwei bestehende leere 10 Liter Behälter bei ihr umschütte, mich dies bedeutend günstiger käme. Von da an ging ich mit meinen zwei leeren Wasserflaschen hin, wie früher mit den „Milchkübeli“, und füllte eher beschwerlich um. Irgendwann erinnerte ich mich allerdings an meinen Schüttelschlauch. Mit dem ging’s dann ohne mühsame gebückte Haltung. Die Besitzerin war immer begeistert von meiner einfachen Lösung. – Beim heutigen Abschied schenke ich ihr meinen Schüttelschlauch, als Dank für ihren guten Ratschlag, Geld zu sparen – und sie hat dadurch weniger verdient. Sie strahlte vor Freude und lässt sofort ihre Tochter holen die Englisch spricht, damit ich ihren Dank auch ja richtig verstehen kann. – Dies alles macht das Abschiednehmen so schwer.

Am Ablegesteg wird’s dann noch viel schwieriger. Jetzt aber los, sonst bleibe ich – es ist schliesslich Samstag – Tag für den traditionellen Sabadinho! Die Leinen sind los und wir drehen eine Runde vor der Marina, die für mich für ein gutes Jahr „Heimat“ in der Fremde war. Die Systeme funktionieren und wir nehmen Kurs flussabwärts, umschiffen die tückische Sandbank, motoren dem kommerziellen Hafen entlang und dann weiter Richtung Flussmündung und Leuchtturm. Flussdelphine kommen zum Abschied. Noch im geschützten Riffgürtel setzen wir Segel. Der Wind bläst etwas steif und Wellen und Dünung laufen gegen noch leicht ablaufendes Flusswasser. Eine „gute“ Einstimmung. Nun wäre es allerdings einfacher, Kurs Karibik zu nehmen, das hiesse Kurs Nord, mit und nicht gegen den vorherrschenden Wind. Der Wind bläst nämlich aus Südwest, also da wo wir hin wollen. Wir müssen aber erst ums Cabo Branco, den östlichsten Punkt Südamerikas. Dies ist eine bekannte Tatsache, mit der Segler die Richtung Süden aufbrechen rechnen müssen. Nachher werden die Windrichtungen günstiger, so wie es uns die Passageweather Files auch zeigen. Aber zuerst die Arbeit, das heisst Aufkreuzen. Wir beschliessen, einen langen Schlag hinaus auf den Atlantik zu unternehmen, d.h. hart am Wind, und dann das bis zum Morgengrauen beizubehalten. Anschliessend dann zurück auf möglichst Südkurs. Das bringt uns einerseits von den Fischern und deren Netzen weg und zudem auch ausserhalb der viel befahrenen Wasserstrasse der Grossschifffahrt. Mit einem Reff und der Fock bocken wir gen Ost/Südost – zumindest ist noch eine Südkomponente drin, sonst wär’s auch psychologisch schwierig gewesen. So können wir uns darauf konzentrieren, langsam wieder Seebeine wachsen zu lassen. Mir fällt es natürlich etwas schwerer, bin ich doch über eineinhalb Jahre (auf dem Meer) nicht mehr gesegelt. Seekrankheit? Nie und nimmer, wo kämen wir denn da hin, schliesslich … – Aber natürlich ist da ein flaues Gefühl im Magen, spüre ich die Müdigkeit und merke, dass mein Gleichgewichtssystem den eigenen Computer im Hirn zur Höchstleistung antreibt. Aber es ist ja beruhigend zu wissen, dass das allen gleich geht – wenn man es eingesteht – und der Anpassungsprozess ist meist nach 36 bis 48 Stunden vorbei. Da wir beschlossen haben, einen grossen Schlag zu machen, gibt es auch keine grossen Segelmanöver auszuführen. Ausser aufs Einnachten hin, legen wir noch ein zweites Reff ein, nicht weil es notwendig wäre, aber weil es zum „standard procedure“ an Bord von Margna gehört. Und wieder mal sollte es sich bewahrheiten: Der Wind legte in der Nacht noch etwas zu, die See wird noch etwas rauer und selbst mit zwei Reffs neigt sich Margna zur Seite. Neptun spuckt, nein spült sein Element über Margnas Bug und wir sind froh über den getroffenen Entscheid – und das gutmütige Verhalten von Margna!

Beim Morgengrauen dann – vor dem Frühstück! – der Entscheid zum Kurswechsel. Wir sind fast auf halbem Weg nach Fernando de Noronha. Aber auch von da an geht es nicht einfach Süd. Gegen Abend des zweiten Tages sind wir bloss auf der Höhe des Cabo Branco! Dann dreht sich der Wind allerdings stetig wie erwartet und wir segeln schliesslich auf dem neuen Bug unverändert bis nach Salvador, zum Teil bei herrlichsten Verhältnissen. Schnell sind die ersten sechsunddreissig Stunden vergessen. Die Routine stellt sich ein und ich stelle fest, dass sich Michèle aufgrund ihrer Erfahrung auf verschiedenen Booten sehr wohl an Bord fühlt. Und natürlich bin ich froh, über das zweite Paar kompetente Hände und das kritisch prüfende Augenpaar.

Den Wachrhythmus legen wir auf drei Stunden während der Nacht fest, und tagsüber gönnen wir uns ab und zu mal ein Nickerchen – einer nach dem anderen! Morgenessen, kleiner Lunch und Nachtessen unterbrechen die Bordarbeit: Navigation, Alternativrouten, Kontakt mit Grossschiffen (alle melden sich auf Anhieb und beruhigen: „we keep an eye on you“ und weichen wenn nötig aus), Wasserproduktion (Dessalator ist ein Hit!), und da wir unter Segel sind und nicht auf den Stromverbrauch achten wollen, ab und zu eine halbe Stunde Motor mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass es abends warmes Wasser hat für die Dusche auf der Heckplattform. Anschliessend, nicht zu vergessen, der traditionelle Sundowner in Form von Cola Zero mit Pfiff, d.h. mit einem Spritzer Limonen Saft!

Das Wetter ist grundsätzlich strahlend mit gelegentlichen kleinen Tropenschauern morgens gegen Sonnenaufgang. Einen Tag verbringen wir in der „Waschküche“ – als Ausnahme. Die Temperaturen sind warm bis heiss, d.h. Badehose und nachts T-shirt.

Die Planung geht auf: Gegen Morgen steuern wir Salvador an. Delphine kommen zur Begrüssung. Die Tide ist auflaufend und wir segeln in die Bucht „Baia de Todos os Santos“, wo angeblich der erste offizielle Entdecker Brasiliens, der Portugiese Pedro Alvares Cabral am 22.04.1500 ebenfalls hineinsegelte.

Wir beide kennen Salvador und ihre Marinas. Michèle war schon mit einem anderen Boot hier und ich kenn es von verschiedenen Ausflügen (u.a. Weltmeisterschaftsbegegnung Schweiz: Frankreich – s. Juni/Juli 2014 „Die Fussballweltmeisterschaft“). Eine faszinierende Stadt mit einem Hauch Afrika aufgrund der traurigen Vergangenheit als Sklavenumschlagplatz. Die Musikszene ist legendär, wie auch Malerei und Kulturanlässe. Allerdings gilt Salvador auch als gefährliche Stadt. Wenn man sich aber an die Touristen-Informationen hält und Gegenden meidet, die bekanntermassen gefährlich sind, reisst einem diese Multikulti Gesellschaft und fröhliche Lebensart unter tropischer Sonne einfach mit. Der Carnaval muss ebenfalls speziell sein und Kenner streiten sich darüber, welcher spannender ist, Rio oder eben Salvador. (Hier liegt für mich noch Potenzial verborgen.)

Wir sind uns schnell einig: Obwohl ein längerer Aufenthalt und Besuch von bekannten Orten wünschenswert wäre, verzichten wir bewusst darauf und beschliessen, nur einen Zwischenstopp einzulegen. Dazu wählen wir die am nächsten gelegene Marina: „Bahia Marina“. Sie ist die modernste und verfügt über eine Infrastruktur, die eigentlich keine Wünsche offen lässt. Und doch: Auf unseren Funkanruf auf beiden angegebenen Kanälen kommt keine Antwort, vielleicht ein undefiniertes Geräusch. Als wir dann um die Mole motoren kommt uns allerdings ein Empfangsboot entgegen, wie im Hafenführer beschrieben, und holt uns ab. Keine Ahnung, wo sie uns hin führen wollen. Zuerst wird es immer enger und ich wäge bereits verzweifelt Alternativen ab, um da wieder heil raus zu kommen. Dann deuten sie auf den zentralen Steg gerade voraus. Kein Problem, da hinein zu manövrieren – bis sie mir andeuten, dass ich mit dem Heck anlegen soll! Damit beginnt ein Manöver auf engstem Raum zur Kehrtwende (das nach einem Sabbatical!) und mit genügend Freiraum laufe ich schliesslich rückwärts (Margna ist nicht besonders manöverierfreudig im Rückwärtsgang bei Seitenwind – warum habe ich keinen Bugstrahler?) in die Lücke. Was zusätzlich stresst ist der Umstand, dass dieser zentrale Steg direkt vor dem Hafenbüro, und schlimmer noch, vor dem Restaurant liegt, wo die ersten bereits ihren Apéro einnehmen und gespannt beobachten, was dieser Segler da macht. (Die meisten Boote in dieser Marina sind riesige Motorboote mit mindesten einem Bugstrahler). Alles geht gut und dann sind wir vertäut.

Im Marina Office: Französich oder Englisch? Wir wählen Französisch und gelangen an die Novizin, die wohl etwas Französisch spricht, dafür sonst keine Ahnung hat! Ihre Kollegin, die Englisch spricht, springt immer dann ein, wenn sie sich bereits hoffnungslos verfranst hat. Der auch noch anwesende Kollege hält den Kopf gesenkt und reagiert nur ganz kurz, wenn beide nicht mehr weiter wissen. (Später stellt sich heraus, dass er sehr gut Englisch spricht und am kompetentesten ist!?) Der Preis von Reais 56 beinhaltet alles ausser Wasser. Das muss noch separat bezahlt werden. Es ist dafür ein verhältnismässig geringer Betrag aufzuwenden, aber, das Wasser ist nicht Trinkwassser, sondern nur zur Reinigung von Booten geeignet! Wir sind aber froh darüber, denn Margna ist salzverkrustet von der Spritzfahrt am ersten Segeltag. Wie schliesst man aber den Schlauch an das spezielle Ventil an, das zudem mit einem Schloss gesichert ist? Ein längeres Prozedere kommt in Gang, bis der gute Geist der Marina, Carlos oder Carlinhos, wie er genannt wird, unkompliziert eine Lösung anbietet. (Man wende sich an ihn, anstatt das Marina Büro!)

Wir stellen zudem fest, dass die Marina eine Enklave der Reichen und Superreichen ist. Auf fast allen Booten wird durch eine ständige Crew gearbeitet und geputzt, um das Boot in blitz-blankem Zustand zu halten. Dazu wird viel Seife und noch viel mehr Wasser verwendet. – Im Marinagelände selber sind auch mehrere Restaurants der gehobenen (Preis-)Klasse sowie Boutiquen und Schmuckläden. Irgendwie fremd, wenn man weiss, dass die Marina unweit einer Favela liegt und deshalb ausserhalb ihrer Mauern ein Sicherheitsproblem hat – Taxi scheint empfohlen. Allerdings, als wir am Abend zum Boot zurück kommen, findet auf dem angrenzenden Motorboot eine Grillparty statt. Kaum sind wir im Cockpit wird uns schon ein grosser Teller mit gegrillten Würsten herüber gereicht, zusammen mit einem Teller knusprigem Brot (wo haben die das bloss her?). Es begleitet unseren Apéro und wir stossen mit unseren spendablen und freundlichen Nachbarliegern an.

Am Freitag nehmen wir ein Taxi zur Policia Federal und erkundigen uns, ob wir ein- und gleichzeitig wieder ausklarieren können, da wir anderntags, Samstag, weiter segeln wollen. Die Windverhältnisse sind günstig. Das können wir durchaus tun, lässt uns die Dame bei der Policia Federal wissen. Dazu müssen wir aber erst einklarieren, dann mit dem Taxi zur Hafenbehörde fahren, gleich vis-à-vis vom Elevador in der Unterstadt, keine 10 Minuten Taxifahrt entfernt . Bei ihnen könne ich gleichzeitig ein- und ausklarieren. Dann mit dem wartenden Taxi wieder zurück zur Policia Federal, zur Ausklarierung – und ja, sie sei bis um 12:00 Uhr da, dann aber erst wieder am Montag. Also los. Den Taxifahrer freut’s. Bei der Capitania gehts militärisch zack-zack, professionell und freundlich zu und her. Nur die Photokopien dauern etwas länger. Dann aber habe ich meine Unterlagen mit Unterschrift und Stempel. Es ist jetzt 11:45 Uhr. Da tritt ein Kadett ans Mikrofon und mit seiner Bootsmannspfeife trillert er das Kommando ins Mikrofon: Zeit fürs Mittagessen! – Wir machen uns auf den Weg zurück zur Policia Federal. Die Dame empfängt uns freundlich, obwohl es genau fünf vor zwölf ist und erteilt uns ihre Absolution für die Abreise und schiebt den Rat hinterher, uns jeweils immer bei der Policia Federal und dann bei der Capitania zu melden: Ciao! (Manche Segler ignorieren das; wir sind aber gut damit gefahren, auch wenn wir jeweils einen Tag mit Beamtengang verbrachten.)

Nach diesem Marathon nehmen wir den Elevador ins Zentrum und essen im „Kilo-Restaurant“ der Restaurant- und Hotelfachschule. Hier wird ein frisches mundendes Buffet zum selber servieren dargeboten und man zahlt, was man sich auf den Teller schöpft. Es schmeckt wie immer hervorragend, frisch und fein zubereitet. Dazu servieren die Studenten der Fachhochschule Getränke und üben gleichzeitig ihre Fremdsprachenkenntnisse.

Zurück in der Marina treffen wir die Vorbereitungen für die Weiterreise. Die Wetterdaten zeigen günstige Voraussetzungen für die kommenden fünf Tage. Das würde auf jeden Fall bis Victoria reichen, wo es eine sympathische Marina geben soll. Auch der Ort soll seinen Charme haben und dank der Minen- und Oelindustrie ist er modern und sicher, da wohlhabend. Von dort können wir dann die Rundung der beiden Caps, Cabo De Sao Tome und Cabo Frio entspannt planen und angehen.

Diese erste Etappe gemeinsamen Segelns hat Spass gemacht und mir gut getan. Es war an der Zeit, wieder mal Leinen los zu werfen. Nach der anfänglich unangenehmeren gegenan Hackerei war es Segeln vom Feinsten und die Nächte traumhaft: Vor dem Bug, das Kreuz des Südens, im Heck der auf dem Rücken liegende Grosse Bär, im Osten ging der Mond als grosser Smily auf und im Westen strahlte silbern und verlässlich die Venus. Was will man mehr?

Kategorie(n): Logbuch
7_Log_März 15_ Countdown
9_Log_21. März 15_ Auf nach Vicotria!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Neueste Beiträge

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Buchen Sie Ihren Aufenthalt im neuen Aloft Stuttgart und erhalten Sie täglich 2 Gutscheine für Cocktails Ihrer Wahl in unserer pulsierenden W XYZ Bar.
Buchen Sie Ihren Aufenthalt im Aloft Stuttgart inklusive Frühstück und erhalten Sie eine 72-Stunden StuttCard zur Erkundung der Stadt! ALLE DETAILS
Buchen Sie Ihren Aufenthalt im neuen Aloft Stuttgart und erhalten Sie täglich 2 Gutscheine für Cocktails Ihrer Wahl in unserer pulsierenden W XYZ Bar. ALLE DETAILS

Exklusive Angebote

Buchen Sie Ihren Aufenthalt im Aloft Stuttgart inklusive Frühstück und erhalten Sie eine 72-Stunden StuttCard zur Erkundung der Stadt!

Sie haben die Zeit - wir haben die Insider-Tipps. An unserem Welcome Desk bekommen Sie alle Informationen. Die Vorteile:

Jetzt buchen ab € 130

JOTT Daunenjacke CHLOE die Jacke ist zusammenfaltbar und in einem dazugehörigen Beutel verstaubar Günstig Kaufen Professionelle Wahl Verkauf Online Beliebt Günstiger Preis lCrgV

Buchen Sie Ihren Aufenthalt im neuen Aloft Stuttgart und erhalten Sie täglich 2 Cocktails Ihrer Wahl in unserer pulsierenden W XYZ Bar.Signature Cocktails und dieenergetische Atmosphäremachen die W XYZ Bar zum trendigen Treffpunkt Stuttgart's - ideal zum Spielen und Verweilen!

Jetzt buchen ab € 110

Jetzt buchen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

© 2018 Marriott International, Inc.

Bewertungen von Gästen

Was unsere Gäste über uns sagen 55 unserer Gäste empfehlen dieses Hotel

SandraK2711

Mehr Bewertungen lesen

4.1

Zimmer Komfort

Hotelpersonal

Schlafqualität

Einrichtungen

SPG Anerkennung

Speisen und Getränke

ft m
Mehr Infos

- 24 m 2

Maximale Erwachsene/Kinder
Erwachsene 2
Kinder 0
Mehr Infos
Maximale Erwachsene/Kinder
Erwachsene 2
Kinder 0
Mehr Infos
Maximale Erwachsene/Kinder
Erwachsene 2
Kinder 0
Mehr Infos

- 31 m 2

Freie Waldorfschule GöttingenArbecksweg 1 |37077 Göttingen Tel: 0551 9003638 0Fax: 0551 9003638 39Email: info@fws-goettingen.de Büro-Öffnungszeiten zur Schulzeit von 07:45 - 13:30 Uhr